Befürchtung eines kulturellen Flurschadens
Streik gefährdet Münchner Opernfestspiele
München, 31.03.2006. Der Streik im öffentlichen Dienst gefährdet die Münchner Opernfestspiele. Einzelne Opernaufführungen könnten nur konzertant oder teilweise szenisch aufgeführt werden, selbst wenn der Streik bis dahin beendet sein sollte. Auf Grund der Vielzahl an Produktionen müsse bereits im Lauf der Spielzeit alles eingerichtet und geprobt werden, so der Geschäftsführende Direktor der Bayerischen Staatsoper, Roland Felber. Weiter befürchtet er Beeinträchtigungen und einen kulturellen Flurschaden, wenn sich der Streik fortsetze.
Die Bayerische Staatsoper wird seit dem 13. Februar von gewerkschaftlich organisiertem Bühnen- und Werkstättenpersonal bestreikt (klassik.com berichtete). Wegen des Streiks mussten bereits drei Vorstellungen der Staatsoper ausfallen und mehrmals auf konzertante Fassungen ausgewichen werden.

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